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PerlKurs
Perl ist eine Skriptsprache, die mit dem Ziel entwickelt wurde, einfache Aufgaben einfach zu halten, ohne schwierige Aufgaben unmöglich zu machen. Die Hauptcharakteristika und zugleich Vorteile von Perl sind:
Perl ist einfach zu lernen: Perl ist so konzipiert, daß der Programmierer sich voll auf die Aufgabe konzentrieren kann und sich nicht mit Betriebssystemproblemen wie z.B. der Speicherverwaltung belasten muss.
Perl ist knapp und prägnant: wofür man in anderen Programmiersprachen oft tausende Codezeilen braucht, ist in Perl oft in wenigen Zeilen zu programmieren. Das macht Perl-Programme gut lesbar und leicht zu pflegen.
Perl ist flexibel: das Motto von Perl ist "There's more than one way to do it". Perl zwingt einem keinen besonderen Programmierstil auf.
Perl ist vollständig: Perl ist eine Allzwecksprache, mit der sich beliebige Problemstellungen lösen lassen. Perl wird durch eine große Menge von Hilfssoftware komplettiert.
Das CPAN (Comprehensive Perl Archive Network) enthält Tausende von Programmen und Modulen für verschiedenste Zwecke, die von Perl-Programmierern weltweit der ganzen Perl-Gemeinde zugänglich gemacht werden.
Perl ist schnell: der Perl-Interpreter ist in C geschrieben und mehr als ein Jahrzehnt auf Geschwindigkeit optimiert worden.
Perl ist plattformunabhängig: weil Perl-Programme erst zur Laufzeit interpretiert werden, laufen sie auf jedem System, für das es einen Perl-Interpreter gibt. Einen solchen Interpreter gibt es für praktisch alle gängigen und exotischen Betriebssysteme; außer für Unix-Systeme (wo Perl ursprünglich herkommt) gibt es Perl noch für MS-Windows (3.1, 95/98/NT), Amiga, Atari, Macintosh, BeOS, OS/2, MS-DOS und viele andere Betriebssysteme. In der Regel ist ein Perl-Programm ohne Änderung auf jedem dieser Systeme lauffähig.
Perl ist interpretiert: Sobald das Programm geschrieben wurde, kann es auch gestartet werden; es muss nicht kompiliert werden (wie z.B. C/C++). Perl wird on-the-fly automatisch beim Starten kompiliert.
Perl macht Spaß.
Perl ist also die ideale Sprache für all die vielen kleinen Aufgaben, die jeden Tag anfallen; für große komplexe Softwarepakete ist es als typlose interpretierte Sprache weniger geeignet. Ich persönlich benutze Perl für alles, was sich in weniger als 100 Zeilen Perl implementieren lässt - und das ist verdammt viel.
Kursprofil
Thema: Einführung in Perl
Veranstalter: TobiasNopper
Veranstaltungsart: Kurs (Theorie und Praxisübungen)
Termin: Dienstag, 4. Oktober bis Donnerstag, 6. Oktober vormittags und Freitag, 7. Oktober ganztags (siehe ZeitPlan)
Ort: Gebäude 101, Raum 01-009/013
Schwierigkeitsgrad: ![]()
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Voraussetzungen: Programmierkenntnisse in C oder Java erleichtern den Einstieg, sind aber nicht notwendig.
(Das Veranstaltungsprofil kann nur von Kursleitern geändert werden; dazu bitte einloggen.)
Teilnehmer
- Slavianova
- JensSingler
- ThomasStumpp
- MarkusDobler
- sergioroa
- sheng
- PetyaDasheva
- JieJiang
- AndreasBuehl
- ahmed abdul majeed
- Zyki
- AmirAlsbih
- Muthers
- AndreiKouznetsov
- TobiasMaier
- Franz Epple
- MarcWilnauer2
- vangapally venkateshwar reddy
- FrankSchmiedle (
Konflikt mit Warteliste XMLKurs)
Da der Sommercampus vorbei ist, sind keine weiteren An- oder Abmeldungen mehr möglich.
Detailliertes Kursprogramm
Was ist Perl? (Kurze Vorstellung, Literatur, Installationsparty)
Skalare Daten (oder: Warum ist "Text" kein array?)
Listen (oder: Wozu brauche ich Listen, wenn "Text" kein array ist?)
Kontrollstrukturen, Subroutinen (oder: Warum man "foreach $a (0..99)" besser lesen kann als "for ($a=0;$a<100;$a++)")
Funktionen
Hashes (oder: Der Kram aus Info 2? Wozu?)
Reguläre Audrücke (oder: Was will mir "s/\/\|/\//;" sagen?)
Datei- und Verzeichniszugriff (oder: Warum "open FILE or die;" funktioniert)
Webprogrammierung: CGI mit Perl (Die Anwendung von Perl)
Im Rahmen des letzten Kapitels werden wir einen kleinen Web-basierten Chat programmieren,
hier gehts zu einem Demo.
Kursmaterial
PerlKurs.pdf: Folien (farbig)
PerlKurs-Druckversion.pdf: Für den Ausdruck optimierte Version der Folien (schwarz/weiß, eine Folie pro Seite)
PerlKurs-Druckversion-6auf1.pdf: Für den Ausdruck optimierte Version der Folien (schwarz/weiß, sechs Folien pro Seite)
Uebungssammlung.pdf: Sammlung der im Kurs gestellten Aufgaben
Musterloesungen.pdf: Musterloesungen zu den Aufgaben
words: /usr/dict/words
passwd: /etc/passwd
Kommentare
Fragen und Anregungen zum Kurs? Hier ist Platz dafür vorgesehen. Der Sommercampus lebt von Deiner Mithilfe!
Danke für das detaillierte Kursprogramm. Das macht Appetit auf den Kurs, vor allem die netten Beispiele. Ich freue mich schon drauf. (AlexanderScivos)